VENDÉE GLOBE

Die Vendée Globe ist ein Non-Stop Yachtrennen die den Segler alleine und ohne Unterstützung um die Welt führt. Das Rennen wurde von dem Segler Philippe Jeantot 1989 ins Leben gerufen und wird in einem Vierjahreszyklus ausgetragen. Start und Ziel ist Les Sables d’Olonne an der französischen Westküste. Die Rennstrecke umfasst dabei die drei südlichsten Punkte Südafrikas, Australiens und Südamerikas: das Kap der Guten Hoffnung, Kap Leeuwin und Kap Hoorn.

Die Vendée Globe ist das einzige Rennen seiner Art und wird oft als der „Everest“ des Segelsports bezeichnet. Die Teilnahme an der Vendée Globe erfordert nicht nur exzellentes Segelvermögen, Ausdauer und jahrzehntelange Erfahrung sondern auch eine besondere mentale Stärke. Der dreimonatige Kampf über 23.000 Seemeilen im Alleingang gegen die Elemente bringt den Athleten an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Nur die Hälfte aller Teilnehmer schafft es ins Ziel.

Am 10. November 2012 startet das Rennen zum siebten mal.

Für weitere Informationen zur Vendée Globe besuchen Sie bitte www.alexthomsonracing.com

Alex Thomson wird einer von 20 weiteren Teilnehmern sein, die dieses Jahr von Les Sables d’Olonne ablegen.

Seine erste große Herausforderung wird der Golf von Biskaya sein, der zwischen den Seichtgewässern des Kontinentalsockels und den immer stärker werdenden Winden des Kantabrischen Gebirges als sehr rau gilt. Der Weg in den Atlantik kann für Segler und deren Boote besonders erbarmungslos sein.

Von den Kalmen bis nach St. Helena ist dann Strategie gefragt. An den südlichen Grenzen der nördlichen Hemisphäre ist die innertropische Konvergenzzone der Albtraum, dem die Segler ins Auge blicken: unstete Winde, gewaltige Unwetter und bisweilen sintflutartiger Regen.

Hat Alex Thomson erstmal den Indischen Ozean erreicht, erstreckt sich vor ihm ein schattenhaftes Gebiet mit wenig Licht, stürmischer See und kalter Umgebung. Nach nur wenigen Tagen wird Alex komplett auf sich allein gestellt sein. Vor seinem Bug liegen mehrere tausend Meilen, in denen er einen Kompromiss zwischen der kürzesten Route und dem Umfahren der Eisgrenzen finden muss.

Nachdem er an der Datumsgrenze vorbeigefahren ist, macht sich Alex auf die Rückreise. Die Eisberge rund um Kap Hoorn bedeuten für Alex aufreibende Wachen an Deck und die ständige Gefahr einer Kollision.

Nachdem die meisten Gefahren hinter ihm liegen, ist der Rückweg durch den Südatlantik für den Kapitän nicht einfach. Aber sobald der Nordatlantik und die ersten Anzeichen von Zivilisation erreicht sind, ist die Ziellinie in greifbarer Nähe.

Alex Thomson Non-Stop Yachtrennen um die Welt