
Als Sieger des HUGO BOSS PRIZE 2010, der zweijährig verliehenen Auszeichnung für bedeutende Leistungen im Bereich der zeitgenössischen Kunst, hat Feldmann eine Prämie in Höhe von 100.000 $ erhalten. Für seine Einzelausstellung im Solomon R. Guggenheim Museum hat er genau diesen Betrag in Form von 1-Dollar-Scheinen als Raster überlappend an die Wände des Museums gepinnt. Die Installation, für welche Geldscheine verwendet wurden, die bereits im Umlauf waren, ist ein herausragendes Beispiel für die lebenslange Obsession des Künstlers, vertrautes Material in einfachen Zusammenstellungen zu sammeln, die wiederum ein differenziertes Zusammenspiel von Gemeinsamkeit und Verschiedenheit offenbaren.