HUGO BOSS PRIZE 2010

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Die Kunstwelt horcht auf!

Es ist wieder so weit: der weltweit renommierte HUGO BOSS PRIZE für zeitgenössische Kunst wird 2010 vergeben.

Der mit 100.000 US Dollar dotierte Preis wird im zweijährigen Turnus in Kooperation mit der Solomon R. Guggenheim Foundation verliehen. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Gesamtwerk einen signifikanten Beitrag für die Entwicklung der zeitgenössischen Bildenden Kunst leistet – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität oder Kunstform. Für HUGO BOSS ist die Förderung innovativer Kunst fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Dass der HUGO BOSS PRIZE seit 1996 nun schon zum 8.Mal vergeben wird unterstreicht seine Anerkennung in der zeitgenössischen Kunstwelt, aber auch die des kulturellen Engagements des Mode- und Lifestyle Konzerns.

Die aus unabhängigen Kuratoren, Kunstkritikern und Museumsdirektoren bestehende Jury des HUGO BOSS PRIZE 2010 hat die Nominierungen bekannt gegeben- und mit ihrer Entscheidung für positive Überraschung gesorgt:

Tiefgründig und lyrisch sind die Filme des thailändischen Künstlers Apichatpong Weerasethakul (*1970) und dem Betrachter dabei leicht zugänglich. Walid Raad (*1967) hingegen setzt sich in Performance, Fotografie und Video kritisch mit den Bürgerkriegen in seinem Heimatland, dem Libanon auseinander. Derselben Medien bedient sich die Chinesin Cao Fei (*1978), wenn sie in ihrer künstlerisch-sozialwissenschaftlichen Arbeitsweise die kulturellen Trends ihres Landes untersucht. In spielerischen Performances befasst sich der Slowake Roman Ondák (*1966) wiederum mit festgefahrenen soziokulturellen Strukturen. Der Deutsche Hans-Peter Feldmann (*1941) bring in seinen Bild-Collagen unvereinbar scheinendes in Zusammenhang. Ein Rätsel gibt uns die Künstlerin Natascha Sadr Haghighian auf. In ihren Arbeiten untersucht sie repräsentative Strukturen, über ihre eigene Person gibt sie – zugunsten ihrer Kunst – jedoch keine Informationen preis. Stattdessen verweist sie auf die Website www.bioswop.net, auf der man sich bei Bedarf Biografien „ausleihen“ kann.

Jeder der sechs Künstler arbeitet konzeptuell und bezeichnend kritisch. Stark mit ihrem individuellen Hintergrund verwurzelt wollen sie nicht unterhalten, sondern aufrütteln, hinterfragen und sich nicht mit Oberflächlichkeiten zufrieden geben. Wie die Entscheidung der Jury fallen wird erfahren wir erst im November 2010. Eins ist sicher: es bleibt spannend!

Weitere Informationen zu den Künstlern sowie zum HUGO BOSS PRIZE 2010 finden Sie auf www.hugoboss-prize.com.

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